Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

postheadericon Probleme mit dem Darm nach Äthiopien-Urlaub

Viele Menschen leiden während oder nach einer Urlaubsreise an Verdauungsproblemen. Eine Ursache dafür kann die ungewohnte Nahrung sein, mit der unser Darm zurechtkommen muss. Es ist nicht verwunderlich, dass gerade auch ein Land wie Äthiopien unseren Darm auf eine harte Probe stellt. Wer schon einmal eine Darmdysbiose hatte (also eine Störung des Gleichgewichts der Darmflora) und daraufhin Medikamente einnehmen musste, weiß, dass dies keine angenehme Erfahrung ist. Es ist wichtig, den Darmaufbau nach Antibiotika zu fördern. Warum dies so wichtig ist und wie es gelingen kann, erklären wir hier.

Unser Darm ist für unser Wohlbefinden extrem wichtig, schließlich befinden sich dort etwa 80% unseres Immunsystems. Im Darm findet die größte Auseinandersetzung mit Stoffen von Außen statt, die auf unseren Körper einwirken. Aus diesem Grund ist es nötig, die Darmflora zu unterstützen und sich um einen Darmaufbau nach Antibiotika zu bemühen, damit nicht die nächsten Krankheitserreger über unseren angeschlagenen Körper herfallen.

Damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, für welche Krankheiten eine gestörte Darmflora eine Ursache haben, möchten wir dies kurz aufzählen: Mitverantwortlich kann die Darmdysbiose beispielsweise sein bei Blutarmut, chronischer Müdigkeit, Migräne, Immunschwäche sowie einer Infektanfälligkeit, Allergien, Depressionen und Schwächen sowie Nahrungsunverträglichkeiten. Sie sehen also, dass man immer Acht auf seine Darmflora geben sollte, vor allem auch nach einem für den Magen recht anstrengenden Urlaub in Äthiopien (hier werden vor allem recht stark gewürzte Speisen gereicht).

Was können Sie jetzt also tun, um Ihre Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen? Ein guter Ratgeber auf diesem Gebiet ist das Buch Darmaufbau nach Antibiotika, das der Heilpraktiker Ole Schwarten geschrieben hat. Er litt selbst mehrere Jahre unter der Darmdysbiose und hat nun einen Weg gefunden, wie er seine Krankheit in den Griff bekam. In diesem Buch berichtet der Autor von seinem selbst erlebten Erfahrungen und gibt weiterhin Tipps für einen flachen Bauch und dies ganz ohne Blähungen.

postheadericon Äthiopischer Frühmensch hatte Kopfläuse

Äthiopien gilt als die Wiege des Homo sapiens. Durch radioaktive Untersuchungen fossiler Fundstücke konnte man feststellen, dass die ersten Menschen bereits vor 195.000 Jahren in diesem Land lebten. Außerdem bekräftigten andere Studien, dass wir Menschen ursprünglich aus Afrika stammen (weitere Informationen finden Sie beim Wissenschaftsmagazin Nature). Durch die Analyse der fossilen Fundstücke konnte man noch weitere Informationen in Erfahrung bringen, zum Beispiel, dass diese Frühmenschen Kopfläuse hatten!

Bereits im Jahre 1967 untersuchte man zwei gefundene Menschenfossile (Omo 1 und Omo 2), doch waren die damaligen Messmethoden noch nicht so ausgereift, wie es die heutigen Methoden sind. Weitere Fundstücke konnten bei einem erneuten Äthiopienbesuch geborgen werden, da man durch die radioaktiven Messungen das Alter der Felsen, in denen man die Fundstücke fand, bestimmen konnte. Dieses beträgt etwa 196.000 Jahre. Durch eine weitere Untersuchung (nämlich der von Sentimentalablagerungen) konnte man herausfinden, dass die Felsen älter als die Fundstücke sein müssten.

Aufgrund des Alters der geborgenen Fossilien ist anzunehmen, dass sie Frühmenschen aus Afrika kamen, bevor sie sich schließlich auch auf andere Kontinente ausbreiteten. Ein Forscher der National History Museums in London hält dies auch für wahrscheinlich, geht jedoch noch einen Schritt weiter, indem er auch Südafrika als Heimat der Frühmenschen mit ins Gespräch bringt. Doch was sagen uns die Fossilien, die wir gefunden haben noch? Was erzählen Sie über die Frühmenschen und deren Lebensweise?

Nun, nicht unbedingt Erfreuliches, so fand man beispielsweise heraus, dass die Frühmenschen uns die Kopfläuse hinterließen. Es gibt tatsächlich Lausarten aus dieser Zeit, die bis zum heutigen Zeitpunkt überlebt haben. Verbreitet wurden Sie, als die Frühmenschen auf andere Kontinente auswanderten, z.B. nach Asien. Dort vermehrten sich die Kopfläuse, weil sie unter anderem beim Geschlechtsverkehr, bei Kämpfen oder auch beim Kannibalismus übertragen wurden. Bestätigen kann dies die Tatsache, dass die Forscher zweierlei Arten der Läuse gefunden hatten, wovon eine weltweit verbreitet war, die andere hingegen nur auf dem Doppelkontinent Amerika.

postheadericon Gesundheitssystem in Äthiopien

Die medizinische Versorgung in Äthiopien ist nach wie vor als unzureichend zu bewerten. Zwar wurde in den 90er Jahren eine Grundstrukturierung vorgenommen, jedoch gibt es regional große Unterschiede.

Manchmal ergeben sich bereits von einer Gemeinde zur nächsten, grundsätzlich andere Bedingungen und Systeme bezüglich der Versorgung oder auch der Abrechnung.

Eine allgemeine Krankenversicherung gibt es in Äthiopien bislang nicht. Allerdings können besonders arme Menschen in ihrer Heimatgemeinde eine Bescheinigung beantragen, damit sie eine kostenlose medizinische Versorgung erhalten. In der Praxis steht diese einem Großteil der Bevölkerung zu, da in Äthiopien der Anteil armer Menschen noch immer besonders hoch ist.

Anders als in Deutschland, in dem eine gesetzliche Krankenversicherung (oder auch private) für alle Pflicht ist, ist diese in Äthiopien nur für ca. 11.000 Regierungsangestellte verfügbar. Daneben gibt es in Äthiopien auch mindestens 7 private Gesundheitsversicherungen. Hinzu kommen dann die – zumeist zeitlich begrenzten – Projekte im Gesundheitsbereich, die von ausländischen Organisationen unterhalten werden.

Dennoch hatten etwa die Hälfte der Äthiopier, laut Regierungsangaben (aus dem Jahr 2006), Probleme beim Zugang zu Gesundheitseinrichtungen. Landesweit fehlen ausgereifte technische Möglichkeiten, es fehlt an gut ausgebildeten Ärzten, sowie an Medikamenten.

Die grundsätzliche Verfügbarkeit von Medikamenten und Sanitätsartikeln hat sich zwar in den letzten Jahren verbessert, doch aufgrund von Import und schlechter Organisation ist die angemessene Verteilung dieser nicht immer gewährleistet.

Staatliche und private Gesundheitseinrichtungen

Laut WHO (World Health Organisation) im Mai 2005 gibt es in Äthiopien 126 Hospitäler, 519 Gesundheitszentren, 1797 Gesundheitsstationen, 2899 Gesundheitsposten, sowie 1299 private Kliniken. Diese Zahlen beziehen sich auf das Land Äthiopien mit 73 Mio. Einwohnern. Weiterhin unterhält einen Großteil dieser Einrichtungen die äthiopische Regierung.

In Äthiopien sind die Hospitalbetten sehr knapp, was zu langen Wartezeiten führen kann. Weltweit gesehen, hat Äthiopien weiterhin die niedrigsten Raten an Hospitalbetten überhaupt.

Auch die Qualität der Pflege in Kliniken und sonstigen Gesundheitseinrichtungen variiert sehr stark – je nach Ausbildungsstand der dort Beschäftigten.

In einem Großteil der ländlichen Gebiete gibt es offensichtlich bis heute keinerlei Gesundheitseinrichtungen. Auch die Versorgung mit Medikamenten und sonstigem medizinischen Material ist nicht gegeben. Kranke Menschen müssen weite, beschwerliche Reisen auf sich nehmen, um sich in eine Klinik oder ein Gesundheitszentrum zu begeben – und dort kommt eine lange Wartezeit hinzu, da diese ohnehin schon stark überlastet sind.

Der Gesundheitszustand in der Bevölkerung

Im Vergleich zu anderen Ländern mit einer hohen Armutsrate ist der Gesundheitszustand der Bevölkerung in Äthiopien sehr schlecht.  Beginnend mit einer schlechten Trinkwasserversorgung sind die Möglichkeiten der Hygiene im Ernährungsbereich als äußerst schwierig einzuschätzen.

Dies hat unter anderem Krankheiten wie Infektionen mit Hepatitis A, Typhus, Ruhr, Lambliasis, sowie Wurmerkrankungen zur Folge. Auch HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose sind in Äthiopien sehr häufige Erkrankungen. Eine Behandlung von spezifischen Krankheiten (z.B. Herzerkrankungen und Krebs) sind nicht, oder nur auf einfachstem Niveau möglich.